Am 27. März 2026, 15.00–18.00 Uhr lädt die DGSF-Fachgruppe „Komplexität in Systemen" zu einem kostenfreien Online-Nachmittag ein.
Wie hängen unser inneres Erleben und die äußere Wirklichkeit zusammen? Können wir mit unseren Absichten tatsächlich Einfluss auf die Realität nehmen – und wenn ja, wie? Prof. Dr. Markus Maier (LMU München) geht diesen Fragen in seinem Vortrag nach:
„Autonomie und subjektives Erleben als makroskopische Komplementaritäten und Verschränkungskorrelationen: Evidenz für eine sobjektive Realität"
Hinter dem Titel verbirgt sich ein neuer Forschungsansatz, der Ideen aus der Quantenphysik auf psychologische Phänomene überträgt. Seine These: Subjektives Erleben und objektive Realität sind keine getrennten Welten, sondern bilden eine gemeinsame, untrennbare Wirklichkeit – eine sogenannte „sobjektive Realität" (ein Kunstwort aus „subjektiv" und „objektiv"). Anhand empirischer Studien zeigt er, was das für unser Verständnis von freiem Willen, Wahrnehmung und therapeutischer Praxis bedeutet.
Ein spannendes Thema mit mehr Bezug zur systemischen Praxis, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung per E-Mail an Malika.lienhardt(at)fatz-neckargemuend.de. Die ausführliche Einladung mit Abstract finden Sie hier als PDF.
