Viele Jugendliche erleben ein ausschließliches Festhalten am Problem als ein „Mehr desselben“ – vertraut aus dem Umgang mit genervten oder hilflosen Eltern sowie aus schulischen Kontexten. Umgekehrt greift ein reiner Fokus auf Ressourcen und Lösungen häufig zu kurz und verfehlt insbesondere die Lebensrealität der Eltern.
Therapie und Beratung lassen sich hier als ein kontinuierliches Pendeln zwischen diesen beiden Arbeitsbrennpunkten verstehen: Jugendliche und Eltern werden dort abgeholt, wo sie stehen, und gleichzeitig werden behutsame Impulse für Veränderung gesetzt.
Im Vortrag werden zentrale Herausforderungen und typische Fragestellungen in der Arbeit mit Jugendlichen und ihren Eltern aufgegriffen, unter anderem:
- Beziehungsgestaltung unter oft schwierigen Ausgangsbedingungen
- Setting-Fragen sowie unterschiedliche Aufträge und Ziele
- Der Einbezug weiterer Helfer:innen
- Die Trennung von Problemen und Personen
- Der Einfluss von Peers und Pubertät auf den therapeutischen Prozess
- sowie die Rolle und Bedeutung von Humor in der Arbeit mit Jugendlichen
Zielgruppe: Therapeut:innen, Berater:innen, Ärzt:innen, Pädagog:innen und andere Fachkräfte, die mit Jugendlichen und Eltern arbeiten.
Der Vortrag bietet praxisnahe Anregungen und Reflexionsimpulse für Fachkräfte, die mit Jugendlichen und ihren Familien therapeutisch oder beratend arbeiten. Es werden Herausforderungen in diesem Arbeitsbereich aufgelistet und Ideen, wie man ihnen auf kreative Art und Weise begegnen kann. Sie werden ihren eigenen Arbeitskontext reflektieren können und ernste und auch humorvolle Ideen mit nach Hause/in die Arbeitspraxis mitnehmen.
Für die Teilnehmer*innen und Absolvent*innen unserer Weiterbildungsprogramme ist der Vortrag kostenfrei: als kleines Dankeschön und als Gelegenheit, weiterhin den Kontakt zu pflegen. Um planen zu können, bitten wir um schriftliche Anmeldung.
Zeit:
19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Nürnberg, eckstein, Burgstr. 1-3 , 90403 Nürnberg - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....
Max. TN-Zahl:
Unsere Fachvorträge richten sich an ein größeres Publikum, d.h. die maximale Teilnehmerzahl ist abhängig von den Räumlichkeiten.
