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Der Tanz um das Symptom – Diagnosen in  psychosozialen Arbeitsfeldern ernst nehmen, ohne sich von ihnen einengen zu lassen

Datum: 23. – 24.08.2027 | Ort: Hanau | Kursnummer: FW27_H12 | Kosten: € 280,-- | Kursleitung: Stephanie Kämmerer, Dr. Ingrid Ehrich

Verwaltungshintergrund, Studium der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt ambulante und stationäre Jugendhilfe. Langjährige ASD-Erfahrung, Weiterbildungen in Mediation, ZRM und Biographiearbeit. Studium Leadership und HR Management. Mehrjährige Erfahrung in Beratung für Fach- und Führungskräfte aus sozialen Organisationen und Stiftungen. Selbständig in Beratung/Coaching und Supervision sowie Fort- und Weiterbildung.

Weitere Informationen und Kontakt:  Hanau | Tel.: 06181/3061457 | eMail: info(at)gemma-hanau.de | www.gemma-hanau.de

Seit 1988 psychiatrische Tätigkeit im klinischen Bereich (Universitätsklinikum Frankfurt, Klinikum Hanau), seit 2001 in leitender Position. Langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Psychosen, Depressionen, schweren Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen sowohl im Rahmen von langfristiger Begleitung bei schwerer chronischer Erkrankung als auch im Rahmen von Kriseninterventionen oder Zwangskontexten. Weiterbildung in Qualitätsmanagement und Führungskräfteentwicklung. Besondere Schwerpunkte: Fallsupervision, Teamentwicklung, Entwicklung von Qualitätsstandards, Coaching für Führungskräfte.

Weitere Informationen und Kontakt: Hanau | eMail: ingridehrich(at)gmx.de


In diesem Seminar nehmen wir die unterschiedlichen Perspektiven von Jugendhilfe und Gesundheitswesen in den Blick, beleuchten Chancen und Risiken von psychiatrischen Diagnosen und wollen das Verständnis für die Schnittstellen der interdisziplinären Zusammenarbeit stärken. Tür oder Deckel? Etikett oder Hypothese? Sind „gesicherte“ Diagnosen wirklich unverrückbar?

Im Mittelpunkt des Seminars wollen wir folgende Aspekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln näher betrachten: 

  • Diagnose zwischen Landkarte und Etikett
  • Die Funktion des Symptoms im System
  • Mustererkennung und Zirkularität
  • Würdigung des Leids
  • Psychoedukation und Angehörigenberatung
  • Resilienz und Selfcare für Beratende

Inhalte:
Depression, Phobien, Psychosen, Borderline und viele andere: Diagnosen stehen in Akten, Hilfeplänen und Arztbriefen. Oft sind sie schon da, bevor wir den Menschen selbst kennenlernen. Manchmal sind sie ein Türöffner und sie ermöglichen Hilfen, schaffen eine gemeinsame Sprache und entlasten Betroffene als auch Angehörige. Manchmal wirken sie aber auch hinderlich, wie ein Deckel, unter dem Entwicklung kaum noch Platz findet. 

Wie arbeiten wir? 

Lebendig, praxisnah und mit viel Raum zum Ausprobieren:

  • Elemente aus der systemischen Aufstellungsarbeit
  • Ein ehrlicher Blick auf die eigenen Bilder und Vorurteile
  • Systemischen Fragetechniken und Reframing
  • Reflecting Team und kollegiale Fallberatung 
  • Konkrete „Türöffner-Fragen“ für den Beratungsalltag

Praxisbeispiele sind ausdrücklich erwünscht, je mehr Praxis, desto lebendiger und greifbarer können wir arbeiten. Ein Seminar für alle, die psychiatrische Diagnosen ernst nehmen und dabei den Menschen im Blick behalten wollen und Lust haben, gemeinsam neue Wege im Umgang mit Diagnosen zu finden.

Zielgruppe:
Fachkräfte aus der Jugend- und Gesundheitshilfe, Schulwesen und allen Interessierten, die täglich mit psychiatrischen Diagnosen arbeiten und ihren Blick systemisch erweitern und schärfen möchten

Seminarzeiten:
10.00 - 17.30 Uhr / 9.00 - 16.30 Uhr

Ort:
Hanau, Seminarzentrum praxis institut - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl i. d. R.:
16 - 22

Anmeldung
bitte über https://www.praxis-institut-sued.de/fortbildungsworkshops/veranstaltung/2103-der-tanz-um-das-symptom-diagnosen-in-psychosozialen-arbeitsfeldern-ernst-nehmen-ohne-sich-von-ihnen-einengen-zu-lassen


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praxis – institut für systemische beratung süd | Ulanenplatz 6 | 63542 Hanau | Tel.: 06181/253003