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Umgang mit Systemsprengern im Kinder- und Jugendhilfekontext

Datum: 21.02.2024 | Ort: Mainz | Kursnummer: FV24_M01 | Kosten: € 18,-- | Kursleitung: Christoph Welz

Christoph Welz
Erzieher, Dipl.-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH), Systemischer Berater, Supervisor und Coach (DGSF), Systemischer Organisationsberater, zertifizierte Kindesschutzfachkraft

Berufliche Erfahrung in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe,  in einer Inobhutnahmeeinrichtung für Kinder- und Jugendliche,  im Jugendamt (ASD) mit dem Schwerpunkt Hilfen zur Erziehung und Kindesschutz. Langjährige Leitungserfahrung bei mehreren Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen (stationäre und ambulante Angebote, flexible und Kriseninterventionseinrichtungen). Freiberuflich tätig in der Paarberatung, als Supervisor und Coach in unterschiedlichen Teams der Kinder- und Jugendhilfe, im Bildungs- und im Medizinischen Bereich. Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule in Mainz für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (B.A.) mit den Schwerpunkten: Methoden und Interventionen der sozialen Arbeit, psychosoziale Fallarbeit und seit 2021 als Supervisor für das studienbegleitete Praxissemester.

Weitere Informationen und Kontakt: Mainz, Rheinhessen, Rhein-Main-Gebiet | www.christophwelzsupervisionundcoachingmainz.de


Das Thema „Systemsprenger“ ist in der Kinder- und Jugendhilfelandschaft ein ständiges Thema bzw. produziert das Kinder- und Jugendhilfesystem diese Deklarierung dieser Kinder und Jugendlichen. Das stätige Reflektieren der eigenen pädagogischen Haltung und die Ausstattung persönlicher Stabilität ist in der Arbeit mit diesen Klienten*innen eines der wichtigsten Merkmale, um ein passendes Beziehungsangebot anzubieten.                                                     

Die pädagogische Arbeit mit Hochrisiko-Klienten*innen ist nicht nur seit dem Film „Systemsprenger“ ein Thema, was die pädagogische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt und beeinflusst. Diese Veranstaltung soll Anregungen und Ansätze für Sozialarbeiter*innen in der Kinder- und Jugendhilfe geben, die mit auffälligen Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Es wird darum gehen, wie diese Klient*innen zu einem „Problem“ des Systems werden, bzw. um die Frage: „Welches System hat das Problem?“ und was könnte dieses System verändern, damit diese Kinder und Jugendliche auch einen sicheren Ort haben können. Es soll um den Perspektivwechsel auf das System der Kinder- und Jugendhilfe gehen von der Anfrage dieser Kinder und Jugendlichen, von dem Fallverständnis, von dem Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen und um die Ausstattung dieser Betreuungseinheiten. Welche Angebote und welche Haltung könnte dafür sorgen, dass auch diese Kinder und Jugendliche eine Unterstützung bekommen und „ausgehalten“ werden und wie könnte das jeweilige Kinder- und Jugendhilfesystem ausgestattet sein, um diese Menschen zu halten?

Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen / Pädagogen*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendamtssachbearbeiter*innen, Fachkräfte von Trägern aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie alle Interessierten; für die Teilnehmer*innen und Absolvent*innen unserer Weiterbildungsprogramme ist er kostenfrei: als kleines Dankeschön und als Gelegenheit, weiterhin den Kontakt zu pflegen. Um planen zu können, bitten wir um schriftliche Anmeldung. 

Zeit:
19:00 - 21:00 Uhr

Ort: Mainz, Seminarzentrum praxis institut - die Wegbeschreibung können Sie hier herunterladen.....

Max. TN-Zahl:
Unsere Fachvorträge richten sich an ein größeres Publikum, d.h. die maximale Teilnehmerzahl ist abhängig von den Räumlichkeiten.

Anmeldung
bitte über https://www.praxis-institut.de/fachvortraege


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